Die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) sieht eine weitreichende Selbstverantwortung von Verantwortlichen und Auftragsverarbeitern vor. Mit der Schaffung von sog. Verhaltensregeln („Codes of conduct“) für Verbände und Vereinigungen gemäß Art. 40 DSGVO besteht eine Methode zur Selbstregulierung, um Rechtsunsicherheiten im Zusammenhang mit der DSGVO und bei der Verarbeitung personenbezogener Daten innerhalb einer spezifischen Branche zu beseitigen.

Verbände und andere Vereinigungen, die in bestimmten Branchen Verantwortlichen oder Auftragsverarbeitern vertreten, haben somit die Möglichkeit, gemäß Art. 40 DSGVO eigene Verhaltensregeln ("Codes of Conduct - CoC") auszuarbeiten und für diese einen eigenen Antrag auf Genehmigung dieser Verhaltensregeln bei der Datenschutzbehörde zu stellen. Die Datenschutzbehörde prüft diese CoC, gibt zu den beantragten Verhaltensregeln eine Stellungnahme ab oder genehmigt diese mit Bescheid.

"Codes of Conduct" stellen somit für bestimmte Branchen Leitlinien für den Umgang mit Datenschutz in der Praxis dar. Diese können dazu dienen, datenschutzrechtliche Verhaltensweisen von Verantwortlichen oder Auftragsverarbeitern innerhalb einer bestimmten Branche anzugleichen und zu standardisieren.

Am 1. Oktober 2020 wurde lawvision information systems GmbH als externe Überwachungsstelle für die Verhaltensregeln "Code of Conduct zum Datenschutz der Berufsvereinigung der ArbeitgeberInnen privater Bildungseinrichtungen" ("BABE-CoC") gemäß Art 41 Datenschutzgrundverordnung in Österreich akkreditiert.

Für Fragen zum Angebot und zur Tätigkeit der Überwachungsstelle kontaktieren Sie uns unter +43 1 997 1190 oder schreiben Sie uns: Kontaktdaten

Weitere Informationen finden Sie auch auf unserer Website "auditvision.eu"

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